„Die Kritik an der Mietpreisbremse ist häufig scheinheilig“: Der Deutsche Mieterbund im Interview

HäuserfassadeBeim Thema Mietpreisbremse scheiden sich die Geister. Der Entwurf zur Regulierung des Mietmarkts von Bundesjustizminister Heiko Maas führt zu hitzigen Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern. Das geplante Gesetz sieht vor, dass die Miete bei Neuvermietungen in „angespannten Wohnungsmärkten“ maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Die Regelung beinhaltet jedoch auch eine Reihe von Ausnahmen. So bleiben Mieten, die heute schon deutlich über der örtlichen Vergleichsmiete liegen, von der Regelung unberührt. Auch Erstvermietungen von Neubauten sowie Wohnungen, die umfassend modernisiert wurden, sind von der Mietpreisbremse befreit. Welche Gebiete als „angespannt“ angesehen werden legt zudem jedes Bundesland selbst fest.

Kritiker der Regulierung, wie der Geschäftsführer von Deussen Immobilien, halten die Mietpreisbremse für populistisch und sehen das marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage in Gefahr. Ulrich Roptertz vom Deutschen Mieterbund hält diese Einwände für unbegründet und erklärt, warum die Regelung gerade für Mieter so wichtig ist.   weiterlesen

Der große Studenten-Mietpreis-Check – Jetzt geht der Wahnsinn wieder los

Wo wohnen Studenten, wieviel geben sie aus und wie finden sie die passenden Domizile?

Pünktlich zum Semesterbeginn hat das WG-portal noknok24 eine Umfrage bei 1.000 Studenten gestartet, wie sie ihre WG-Zimmer gesucht haben.

stk130587rkeDie meisten Uni-Städte, wie Berlin, Hamburg, Marburg oder Köln sind überfüllt mit Studenten, die auf der Suche nach einer Bleibe sind. Ob WG-Zimmer, die eigenen vier Wände oder Untermiete – die Umfrage zeigt deutlich, dass Studenten vor allem über WG-Portale im Internet oder mit Hilfe von Bekannten und Freunden suchen.

Die Suche nach der richtigen Bleibe ist nicht einfach. Die Konkurrenz ist groß und besonders die guten WG-Zimmer heiß begehrt. Da kommt es schon mal vor, dass 150 Bewerber für ein Zimmer Schlange stehen. Es gibt jedoch viele Wege zum Erfolg. Die Beliebteste, so noknok24, ist die WG-Suche im Internet. In diesem Zusammenhang wurden 1.000 Studenten nach ihren Suchen-Gewohnheiten gefragt und wie sie ihr WG-Zimmer gefunden haben.

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So wohnt ImmobilienScout24: Zu Besuch bei Nancy Japke, Marketing Manager Markenstrategie & Media, Berlin-Prenzlauer Berg

Mein Einrichtungsstil: Ein bisschen chaotisch und perfekt unperfekt

Bei dieser Wohnungsbesichtigung wartet nicht nur Nancy Japke auf uns, es warten auch diverse Dinosaurier, Drachen, Roboter und Bagger. Nancy wohnt nämlich zusammen mit ihrem Sohn Paul, sechs Jahre alt, in ihrer Dreizimmer- Wohnung im Prenzlauer Berg. Eigentlich reichen die 90 qm für die beiden und die zwei Meerschweinchen, aber manchmal überrollt eine Spielzeuglawine die Altbau-Wohnung. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist es dort aber sehr wohnlich und gemütlich. Ein lebendiger Ort zum Wohlfühlen.

Hallo Nancy, vielen Dank, dass wir hier sein dürfen. Bitte stell dich uns einmal kurz vor.

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Ich bin Nancy Japke und wohne seit einem Jahr hier in dieser Wohnung zusammen mit meinem Sohn Paul, der ist sechs Jahre alt. Bei ImmobilienScout24 bin ich seit fünf Jahren, ich arbeite dort im Brand Marketing, genau genommen in der strategischen Markenführung. Ursprünglich komme ich aus Halle an der Saale, wohne jetzt aber seit zehn Jahren in Berlin, nachdem ich noch zwei Jahre in Leipzig gewohnt hatte.

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Stufenlos statt barrierefrei

von Raul Krauthausen

Die Macher der Wheelmap, die Mitglieder des Vereins Sozialhelden e.V.,  haben gemeinsam mit ImmobilienScout24 das Merkmal “Stufenloser Zugang” für die Immobiliensuche entwickelt. Wir möchten Hintergrundinfos geben, wie es dazu kam und erläutern, was es genau damit auf sich hat.

Sozialhelden

Foto: Melanie Wehnert

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Mit dem Tablet zur Wohnungsübergabe: SmartCheckups statt Protokoll und Kugelschreiber

Ein deutsch-belgisches Startup digitalisiert die Wohnungsübergabe – denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Jeder, der schon mal eine Wohnung gemietet hat, kennt sie: die lästige Wohnungsübergabe. Die akribische Suche nach Mängeln, das umständliche schriftliche Festhalten von allen Kratzern und Flecken, am besten unter Zeugen, um beim Auszug ein Wiedersehen mit der Kaution feiern zu können. Und oftmals langwierige Diskussionen, ob gefundene Fehler vom Vormieter verursacht wurden oder man selbst zur Rechenschaft gezogen wird.

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Genau diese Prozedur durchlief auch ein junger Belgier namens Didier Vermeiren, der sich ärgerte, wie unpraktisch alles war und er das Protokoll außerdem erst zwei Wochen später zugeschickt bekommen sollte. Da kam ihm die Idee zu SmartCheckups. SmartCheckups ist eine App, mit der Übergabeprotokolle via Tablet erstellt werden, und zwar getreu dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Die App führt durch die Wohnungsübergabe, von jedem Zimmer werden Fotos gemacht, die mit Notizen angereichert werden können. Am Ende unterschreiben beide Parteien und die App erstellt automatisch das Protokoll, das per E-Mail, File Sharer oder ähnlichem an alle Beteiligten versendet wird. Keine Kugelschreiberkritzeleien mehr, kein lästiges Warten auf die Postzustellung. „Die Kunden sind zufrieden, weil sie die Übergaben professionell abwickeln können und viel Zeit sparen. Sie müssen keine Kamera und kein Papier mitbringen und sie können das Protokoll gleich mit den Mietern teilen. Die Protokolle sind außerdem personalisiert mit den Logos der jeweiligen Immobilienagenturen“, sagt Zane Maurina, die seit November 2013 bei  SmartCheckups für den Verkauf und das Marketing zuständig ist. weiterlesen